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31
July

Wie verhalte ich mich am besten vor, während und nach einer Kündigung

Wer schon einmal eine Kündigung erhalten hat, weiß wie man sich in dieser Situation fühlt. Der Groll auf den Vorgesetzten, der für die Personalmaßnahme verantwortlich ist, ist immens. Doch in jedem Fall heißt das oberste Gebot: Ruhe bewahren!

 

Gekündigt?

Mal trifft es eine Abteilung, Mal eine ganze Branche, und wieder ein anderes Mal nur einen alleine – doch egal, wie die genauen Umstände aussehen: Eine Kündigung ist für Betroffene erst mal eines: ein Schock. Und jeder geht mit dieser Situation anders um.

Um „traumatische Symptome“ vorzubeugen, hilft gerade jungen Arbeitnehmern der richtige Blick auf die verschiedenen Situationen vor und nach der Kündigung. Das können Sie tun:

Kündigungsgespräche                                                                                                         

Die Stimmung ist gedrückt, der Chef bittet zum Gespräch.
Für Betroffene wird es dann unangenehm. Die eigene Person rückt in den Mittelpunkt. Analysieren Sie die Situation vorab und hinterfragen Sie kritisch:

  • Bin ich selbst schuld, dass mir gekündigt wird? Muss ein Mitarbeiter diese Frage bejahen, bleibt ihm nur übrig, für die Zukunft aus dem Fehlverhalten oder der schlechten individuellen Leistung zu lernen.
  • Ist die Kündigung betriebsbedingt erfolgt? Die Gewissheit, nicht aufgrund schwacher Leistungen gehen zu müssen, kann Zuversicht spenden. Doch die Zukunftsängste bleiben.

Auch wenn es schwerfällt, sollten Betroffene während des Gesprächs stets Ruhe bewahren und die Lage richtig einschätzen: Gibt es noch Spielraum oder Chancen, die Kündigung abwenden zu können? Fragen Sie im Gespräch höflich danach und signalisieren Sie damit Interesse und Stärke! Seien Sie sich aber auch darüber im Klaren, dass die Sache oft schon entschieden ist, sobald das Kündigungsgespräch begonnen hat.

Dennoch sollten Sie weiterhin zuhören und Ihre Wut, die verständlich ist, für sich behalten. Schließlich benötigen Sie für Ihr nächstes Engagement ein gutes Arbeitszeugnis. Da ist Professionalität ein guter Rat.

Direkt nach der Kündigung

Eine Kündigung zu bewältigen, fällt schwer. Oft überwiegen Gedanken der Unsicherheit, vor allem wenn ein neuer Job noch nicht in Aussicht ist. Offene Fragen sind:

  • Wie geht es weiter?
  • Wie überbrücke ich die Zeit bis zum nächsten Job sinnvoll?
  • Muss ich mich neu orientieren?
  • Kann ich weiterhin meinen bisherigen Lebensstandard halten?

Hier sind 3 Tipps für die schwierigen Stunden und Tage nach der Kündigung.

  1. Unverzüglich nach der Kündigung sollten sich Betroffene bei der Agentur für Arbeit melden, um ihr Anrecht auf Arbeitslosengeld und weitere Unterstützung zu beantragen. Drei Tage haben Gekündigte dazu Zeit.
  2. Gehen Sie offen und ehrlich mit der Situation um. Oft hilft das engste Umfeld aus Familie und Freunden den ersten Schock zu überstehen.
  3. Bei der Jobsuche gilt es, möglichst alle Kanäle zu nutzen: Neben Online-Stellenbörsen und Vorschlägen durch die Agentur für Arbeit, lohnt es sich selbst aktiv zu werden und die Karriereportale interessanter Unternehmen nach offenen Stellen zu durchforsten oder sich initiativ zu bewerben. Auch Mundpropaganda hat schon so manchem geholfen, den passenden Job zu finden.

Während der Arbeitsfreien Zeit

Im besten Fall finden Sie direkt nach den ersten Bewerbungen einen neuen Job. Doch das bleibt oft eine Wunschvorstellung. Manchmal kann sich diese Zeit ganz schön in die Länge ziehen. Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause sinnvoll und bilden Sie sich weiter. Mit einer Weiterbildung können Sie auch bei Ihrem zukünftigen Arbeitgeber punkten.